Was ist eine Privatbilanz?

Ein Kugelschreiber liegt auf einem Finanzdokument

Eine Privatbilanz ist die Ermittlung von Vermögen und Verbindlichkeiten eines Privathaushalts oder einer Privatperson. Sie ist ähnlich wie die Handelsbilanz in Aktiva (Vermögen) und Passiva (Verbindlichkeiten sowie Eigenkapital) unterteilt. Die Privatbilanz stellt eine wichtige Grundlage der privaten Finanzplanung für Mediziner und ihre Familie dar.

Ziele der Privatbilanz

Die Privatbilanz erlaubt hilfreiche Rückschlüsse auf den untersuchten Privathaushalt des Arztes:

  • Vermögensstruktur
  • Diversifikation des Vermögens
  • Art und Umfang möglicher Anlagerisiken
  • Grad der Verschuldung beziehungsweise Gefahr der Insolvenz des Arztes
  • Grad der Zahlungsfähigkeit
  • Umfang des Eigentums (Bilanzsumme)
  • Eigenkapital

Die aus der Privatbilanz gewonnenen Erkenntnisse können in vielfacher Hinsicht genutzt werden. Zunächst fungieren sie als Entscheidungshilfe bei Anlageentscheidungen – zum Beispiel für Kapitalanlagen in Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen. Weiterhin kann sie den Startschuss für den zielorientierten Vermögensaufbau darstellen. Nicht zuletzt ist eine Privatbilanz Voraussetzung für die Steuergestaltung beziehungsweise Steueroptimierung bei Privatpersonen.

Obligatorischer Hinweis zur Rechts- und Steuerberatung

Sämtliche Informationen zu dem vorstehenden redaktionellen Text wurden gemeinsam mit der BOISSIER legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH erarbeitet. Damit ist keine Rechts- oder Steuerberatung durch Monetaris verbunden.