Was ist eine Unternehmensbeteiligung?

Ein Junge mit Sonnenbrille sitzt auf einem Sessel und hält viele Geldscheine in der Hand

Eine Unternehmensbeteiligung (oder auch “Kapitalbeteiligung”) bezeichnet den anteiligen Besitz an einem Unternehmen. Der Anteilseigner erhält die Unternehmensbeteiligung im Gegenzug für Geld- oder Sacheinlagen, welche in das Eigenkapital des Unternehmens wandern. Mögliche Formen von Unternehmensbeteiligungen sind beispielsweise Gesellschaftsanteile, Aktien oder Anleihen.

Unternehmensbeteiligungen stellen eine ernstzunehmende Alternative zur Kapitalanlage in Immobilien dar. Investoren, die Geld für ihre Kinder anlegen und Vermögensaufbau betreiben wollen, greifen gerne auf Unternehmensbeteiligungen zurück. Oft gründen sie gar eine ganze Holding, um etwa Steuern zu sparen.

Offene und stille Beteiligungen

Anteilseigner verfügen über diverse Rechte wie zum Beispiel das Informationsrecht. Daneben können sie – abhängig von der Art ihrer Beteiligung – ein Stimmrecht erhalten und am Profit des Unternehmens beteiligt werden. Hier wird zwischen offenen und stillen Beteiligungen unterschieden.

Offene Unternehmensbeteiligungen gehören zum Eigenkapital des Unternehmens und werden ins Handelsregister eingetragen sowie im Jahresabschluss aufgeführt. Die Anteilseigner haben ein Mitspracherecht und werden an Gewinnen beziehungsweise Verlusten beteiligt.

Stille Beteiligte oder Gesellschafter werden hingegen weder im Handelsregister noch im Jahresabschluss genannt; die Haftung ist auf die Höhe der Kapitaleinlage beschränkt; und es besteht auch kein Stimmrecht.

Obligatorischer Hinweis zur Rechts- und Steuerberatung

Sämtliche Informationen zu dem vorstehenden redaktionellen Text wurden gemeinsam mit der BOISSIER legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH erarbeitet. Damit ist keine Rechts- oder Steuerberatung durch Monetaris verbunden.